Am vergangenen Sonnabend begann die neue Saison für die Handballer des TSV Stadtroda 1890.

In der 1. Runde im Thüringenpokal hieß der Gegner FSV Eintracht Eisenach, die in der gleichen Spielklasse wie der TSV spielen.

Vor dem Beginn des Spiels erfolgte noch eine Schweigeminute für den im Juni verstorbenen Ehrenpräsidenten des THV Wolfgang Birth. Er war über viele Jahre das Gesicht des Thüringer Handball-Verbandes in Handball-Deutschland. Der Thüringer Handball wird sein Andenken stets in ehrendem Gedenken halten.

 

Der TSV erwischte den besseren Start und ging mit 3:0 in Führung. Eisenach hatte am Anfang Probleme mit der aggressiven Abwehr des TSV und kam erst nach dem 6:3 besser ins Spiel. Der TSV nutzte in dieser Phase des Spiels seine Chancen nicht konsequent genug und Eisenach ging mit 6:7 erstmals in Führung. Der TSV spielte dann wieder druckvoll und schnell im Angriff und war so wieder erfolgreich. Stadtroda führte nun mit 13:9 aber Eisenach ließ nicht locker und verkürzte immer wieder. Zur Pause führte der TSV mit 15:14.

 

Auch in der zweiten Halbzeit blieb es ein spannendes und sehr hart umkämpftes Pokalspiel. Bis zum 24:23 blieb der TSV stets mit einem Tor in Führung. Jetzt konnte sich Stadtroda etwas absetzen und führte mit 26:23. Eisenach versuchte alles um das Spiel noch zu drehen.

Doch ein gut aufgelegter Torwart, E. Mehler und zwei Konter brachten am Ende einen 31:27 Sieg für Stadtroda.

 

Text: T.Hartrodt

PS: Link (URL) zum elektronischen Protokoll: https://thv-handball.liga.nu/cgi-bin/WebObjects/nuLigaDokumentHBDE.woa/wa/nuDokument?dokument=MeetingReportHBFOP&meeting=6366380

Letztes Spiel der Saison

 

Am Sonnabend spielte der TSV Stadtroda sein letztes Saisonspiel. Es ging zum Tabellenführer SV Hermsdorf 3. Ein mit Spannung erwartetes Derby begann. Stadtroda erwischte den besseren Start und konnte mit 2:0 in Führung gehen. Hermsdorf machte in der Anfangsphase erstaunlich viele Fehler im Angriff und so gelangte der TSV öfters in Ballbesitz und versuchte schnell nach Vorne zu spielen. Es mangelte lediglich an der Chancenauswertung sonst hätte die Führung deutlicher sein können. Hermsdorf fing sich und drehte das Spiel zu seinen Gunsten. Beim Stand von 8:4 kam Stadtroda wieder besser ins Spiel und konnte seine Angriffe besser gestalten und setzte Hermsdorf unter Druck. Die Abwehr funktionierte gut und beim 9:9 war der TSV wieder dran. Jetzt entwickelte sich ein spannendes Spiel das bis zum 14:13  für Hermsdorf eng blieb. Leider fehlte kurz vor der Halbzeit etwas der Biss auf Stadtrodaer Seite und Hermsdorf nutzte dies zur 18:14 Pausenführung. Mit Beginn der 2. Halbzeit setzte Hermsdorf gleich nach und auf Seiten des TSV schlichen sich mehr Unsicherheiten vor allem beim schnellen Spiel nach Vorne ein. Ballverluste und schlechte Zuspiele erlaubten den Gegner immer wieder Tempogegenstöße. Hermsdorf baute die Führung beim 22:16 auf 6 Tore aus. Stadtroda bemühte sich zwar immer aber konnte dem Spiel keine Wende mehr geben. Hermsdorf spielte seine Routine herunter und nutzte die Fehler von Stadtroda gnadenlos aus. Es wäre wieder mehr drin gewesen für den TSV aber Stadtroda musste sich am Ende mit 30:23 geschlagen geben. Nichts destotrotz hat der TSV eine gute Saison gespielt aber es gibt noch viele Reserven . Wenn Stadtroda sein Potential kontinuierlicher abrufen könnte dann ist der eine oder andere Punkt mehr drin.

Danke an die Mannschaft für ihren Einsatz während der Saison.

 

Stadtroda spielte mit: J. Plagemann, D. Katzenberger, U. Hartrodt ( 1 Tor ), M. Hundertmark ( 4 Tore ), S. Jatzkowski ( 2 Tore ), S. Buglyo ( 9 Tore ), E. Mehler ( 2 Tore ), M. Oels, L. Wächter ( 1 Tor ), St. Hirte (1 Tor ), R. Bauer ( 2 Tore ), S. Triebe ( 1 Tor )

Text: T. Hartrodt

Sieg im letzten Heimspiel

 

Am Sonnabend spielte die Männermannschaft des TSV Stadtroda sein letztes Heimspiel der Saison. Gegner war die Mannschaft der SG Kahla-Rothenstein. Klare Vorgabe war ein Sieg und 2 weitere Punkte für den TSV. Stadtroda konnte mit voller Besetzung antreten und hatte personell klar Vorteile gegenüber der SG Kahla-Rothenstein. Deshalb sollte von Anfang an mit Tempo gespielt werden. Nach kurzem Abtasten beider Teams ging es los, aber der Gegner spielte gut mit und blieb auf Tuchfühlung. Nach dem 5:5 ging Kahla -Rothenstein sogar in Führung. Der TSV stand vor allem in der Deckung zu statisch und es fehlte der Biss, so dass der Gegner viel zu einfach zum Torabschluss kam. Jetzt übernahm Stadtroda die Initiative und setzte sich bis zum 11:7 ab. Eigentlich war das die Phase in der man sich absetzen konnte und es lief gut vor allem durch Tempogegenstöße. Aber der Gegner kämpfte sich zurück und war beim 12:11 wieder dran. Bis zur Halbzeit baute Stadtroda die Führung auf 14:11 aus. Mit Beginn der 2. Halbzeit sollte die Abwehr stabiler und vor allem aggressiver agieren und so wurden auf Seiten der Stadtrodaer ein paar personelle Veränderungen getroffen. Stadtroda deckte offensiver und das zeigte Wirkung beim Gegner. Beim 18:14 legte Stadtroda einen Zwischenspurt hin und baute die Führung bis zum 22:14 aus. Alle dachten dass Kahla-Rothenstein jetzt einbricht und es ein klares Ergebnis für den TSV wird. Aber durch eigene Fehler machte es Stadtroda dem Gegner viel zu leicht und Kahla-Rothenstein blieb in Reichweite. Über die Spielstände 23:17, 26:20 kam Kahla-Rothenstein beim 28:24 wieder auf 4 Tore heran und das Spiel war noch nicht zu Ende. Die Deckung funktionierte nicht aber beim 30:25 war die Vorentscheidung gefallen. Kahla-Rothenstein kämpfte aber weiter und verlor am Ende mit 30:27. Es waren in diesem Spiel viel zu viele Tore gegen den TSV aber es hat trotzdem zum Sieg gereicht.

 

Danke an die Zuschauer, die wieder eine gute Stimmung in der Halle verbreiteten und so zum Erfolg der Mannschaft beitrugen. Am nächsten Sonnabend bestreitet der TSV Stadtroda das letzte Saisonspiel und muss zum SV Hermsdorf 3 reisen.

 

Stadtroda spielte mit: E. Mehler, D. Katzenberger, J. Plagemann, U. Hartrodt ( 1 Tor ),Hundertmark ( 5 Tore ), S. Jatzkowski ( 1 Tor ), L. Buglyo ( 2 Tore ), D. Kramer ( 7 Tore ), M. Oels ( 2 Tore ), Chr. Hädrich ( 3 Tore ), J. Wächter, St. Hirte ( 2 Tore ), R. Bauer ( 4 Tore), S. Triebe ( 3 Tore )

 

Text: T. Hartrodt