Nichts für schwache Nerven!

 

Am Sonnabend stand das letzte Punktspiel der Saison an. Der TSV musste nach Auma in die wohl unbeliebteste Halle.

Es stand viel auf dem Spiel, denn schließlich ging es um Platz 3. Auma erwischte den besseren Start und hatte einen treffsicheren Spieler auf seiner Seite, der Stadtroda große Probleme bereitete. Es stand gleich 2:0 für Auma und Stadtroda schien noch gar nicht richtig wach zu sein . Auma zog seine Kreise und Stadtroda schaute zu. Es fehlte der Biss und die Einstellung. Nach 15 Minuten stand es 11:5 und es kam noch schlimmer. Bei Stadtroda klappte es im Angriff nicht wirklich, Auma traf aus jeder Position und nutzte die Erfahrung in ihrer kleinen Halle. Beim 17:8 in der 25. Minute sah es nach einem Debakel für Stadtroda aus. Aber Stadtroda fing an zu kämpfen und das Selbstbewusstsein kam zurück. Bis zur Pause verkürzte der TSV auf 19:13. Mit Beginn der 2. Halbzeit war Stadtroda viel mehr motiviert und durch die Umstellung der Deckung bekam Auma mehr und mehr Probleme beim Torabschluss. Trotzdem blieb Auma mit 5 oder 6 Toren in Führung. Beim 23:19 war Stadtroda wieder in Reichweite und begann noch mehr zu kämpfen und konnte beim 24:24 das erste Mal ausgleichen. Auma merkte man die Anspannung an. Stadtroda wollte in dieser Phase zu viel und war zu ungeduldig beim Torabschluss. Auma konnte sich wieder absetzen und mit 27:24 enteilen. Aber Stadtroda blieb bissig und versuchte alles und der Erfolg kam zurück. Die Zuschauer bekamen eine dramatische Schlussphase geboten. Stadtroda verkürzte auf 28:27 danach konnte Auma noch 2 Mal auf 2 Tore erhöhen. Doch der TSV schaffte 1 Minute vor dem Ende das 30:30. Auma war im Angriff und versuchte den Siegtreffer zu erzielen. Daraus wurde aber nichts und so bekam Stadtroda die Chance  zum Sieg. Auma deckte Offensiv und der letzte Wurf im Spiel wurde vom Tormann der Aumaer Mannschaft gehalten. Es blieb beim 30:30 und somit belegt Auma den 3. Tabellenplatz und Stadtroda leider Platz 4.

Aber die Moral nach dieser 1. Halbzeit verdient höchsten Respekt. Das hätte keiner gedacht das Stadtroda das Spiel noch so spannend gestalten konnte und es hätte fast zum Sieg gereicht. Eine tolle Mannschaftsleistung aus der man aber Mario Hundertmark mit seinen 15 Toren hervorheben muss.

Das war für den TSV Stadtroda seit vielen Jahren die beste Platzierung in der Verbandsliga und dazu herzlichen Glückwunsch.

Stadtroda spielte mit : M. Hundertmark ( 15 Tore ), P. Köhler ( 1 Tor ), L. Buglyo ( 5 Tore ), E. Mehler ( 3 Tore ), M. Oels ( 3 Tore ), Chr. Hädrich ( 2 Tore ), L. Wächter, J. Wächter ( 1 Tor ), D. Katzenberger , M. Wunderlich ( 1 Tor ), J. Plagemann

Text: T. Hartrodt

Starke Leistung gegen Altenburg II

 

Am Sonnabend spielte der TSV Stadtroda sein letztes Heimspiel in dieser Saison. Gegner war die 2. Mannschaft des SV Altenburg. Stadtroda musste nach 2 verlorenen Spielen mit sehr wenig geworfenen Toren wieder ein positives Zeichen setzen. Aber auch Altenburg brauchte die Punkte im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Der TSV ging motiviert ins Spiel und setzte die ersten Akzente.

Vor allem die Abwehr stand von Anfang an sehr kompakt und so tat sich Altenburg sehr schwer Tore zu erzielen. Stadtroda konnte mit 4:0 in Führung gehen und das überraschte den Gegner doch sehr. Man erkämpfte sich die Bälle und setzte durch schnelles Spiel nach vorn Altenburg unter Druck. Der TSV blieb in Führung obwohl Altenburg nun etwas besser ins Spiel kam. Trotzdem überzeugte der Gastgeber in der Abwehr und Altenburg erzielte nur 9 Tore in der 1. Halbzeit.

Mit 14:9 ging es in die Pause.

Stadtroda konnte sofort nachsetzen und erzielte gleich das 15:9. Altenburg war sichtlich beeindruckt von der Spielweise Stadtrodas und kam nicht damit zurecht. Der TSV blieb konsequent in Angriff und Abwehr und führte beim 25:15 das erste Mal mit 10 Toren. Altenburg versuchte den Spielstand noch zu verbessern aber Stadtroda war an diesem Tag eindeutig die bessere Mannschaft. Nach 53 Minuten stand es 27:15 für den TSV. Bei einer etwas besseren Torausbeute in den letzten Minuten hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen können. Am Ende stand ein 30:22 zu Protokoll. Mit dieser starken Leistung meldete sich Stadtroda wieder im Kampf um das obere Tabellendrittel zurück. Die Zuschauer bekamen ein tolles Spiel der Stadtrodaer Mannschaft zu sehen. Kompliment an die Leistung der gesamten Mannschaft.

Stadtroda spielte mit: J. Plagemann, M. Hundertmark / 8 Tore ), Th. Schwartz, L. Buglyo ( 8 Tore ), D. Kramer ( 3 Tore ), E. Mehler ( 1 Tor ), M. Oels / 4 Tore ), Chr. Hädrich ( 1 Tor ), J. Wächter (2 Tore ), R. Bauer, M. Thiele ( 3 Tore ), M. Wunderlich

 

Text: T. Hartrodt

Niederlage im Derby

 

Am Sonntag spielte der TSV Stadtroda beim Tabellenführer SV Hermsdorf 2. Nach der deutlichen Heimpleite wollte die Mannschaft des TSV eine bessere Leistung abliefern. Nach kurzem Abtasten ging Hermsdorf in Führung. Stadtroda war von Anfang an konzentriert und die Deckung packte ordentlich zu. Hermsdorf gelang es nicht sein Kombinationsspiel aufzuziehen. Der TSV blieb dran und das Spiel war ausgeglichen.

Auffällig waren die wenigen Tore in Halbzeit Eins. Bis zum 6:5 konnte der TSV Paroli bieten bevor sich Hermsdorf doch einen leichten Vorteil verschaffte. Zur Halbzeit stand es 9:6. Unerfreulich waren die kleinen Unkonzentriertheiten auf Stadtrodaer Seite. Es wurden zu viele leichte Fehler gemacht und somit verspielte Stadtroda ein besseres Ergebnis in Halbzeit Eins.

Positiv war natürlich der Spielstand. Da Hermsdorf aber auch nicht den gewohnten Lauf hatte, rechnete sich Stadtroda da schon etwas aus. Aber leider verschlief der TSV den Beginn der 2. Halbzeit total und nutzte seine Chancen nicht. Hermsdorf zog bis zum 13:7 davon. Erst jetzt steigerte sich Stadtroda wieder und kam zurück. Tor um Tor knabberte der TSV den Rückstand ab.

Hermsdorf wurde nervös und machte ungewohnt viele Fehler im Angriff. Stadtroda spielte in dieser Phase besser und schaffte bis zur 47. Minute den 14:14 Ausgleich. Leider verspielte die Mannschaft aus Stadtroda dieses gute Ergebnis. Die Deckung erlaubte sich zu viele Fehler und Hermsdorf kam vor allem am Kreis zum Erfolg. Im Angriff wurde zu schnell angeschlossen und so kam Hermsdorf wieder ins Spiel. Hermsdorf zog bis zum 21:15 davon und somit blieb der Sieg in Hermsdorf. Leider konnte der TSV in den letzten 10 Minuten nur noch ein Tor erzielen. Hermsdorf gewann am Ende mit 21:16 . Schade waren die zwei Phasen in Halbzeit Zwei wo Stadtroda etwas die Linie im Spiel verlor. Es wäre an diesem Tag mehr drin gewesen, ob es zum Punkt oder Sieg gereicht hätte weiß man nicht. Trotzdem muss man der Mannschaft für diese Leistung ein großes Kompliment machen.

Stadtroda spielte mit: D. Katzenberger, J. Plagemann, P. Köhler, L. Buglyo ( 5 Tore ), D. Kramer, E. Mehler, M. Oels ( 1 Tor ), Chr. Hädrich ( 2 Tore ), L. Wächter, J. Wächter ( 1 Tor ), St. Hirte ( 1 Tor), R. Bauer ( 3 Tore ), S. Triebe ( 3 Tore )

Text: T. Hartrodt

Stadtroda siegt gegen Ronneburg

 

Am Sonnabend spielte die Männermannschaft des TSV Stadtroda gegen die 2. Mannschaft des HSV Ronneburg. Im Hinspiel gab es eine knappe Niederlage und somit sollte zu Hause ein Sieg folgen. Stadtroda hatte eine gut besetzte Truppe am Start und so ging es ins Spiel. Der TSV versuchte von Anfang an Druck auf Ronneburg zu machen und den HSV zu Fehlern zu zwingen. Das gelang in der Anfangsphase aber nicht und Ronneburg blieb dran. Nach der 3:1 Führung ging der Gegner beim 5:6 in Führung. Es lief noch nicht richtig rund beim TSV. Aber nach einer Auszeit kam Stadtroda besser zum Zug und setzte sich durch schnelle Angriffe zum 9:6 ab. Stadtroda spielte aggressiver und hatte mit Jan Plagemann wieder einen überragenden Tormann. Dadurch konnte Stadtroda immer wieder schnelle Angriffe starten und hatte mit Mario Hundertmark einen sicheren Verwerter von Kontern. Bis zur Halbzeit konnte der Vorsprung auf 4 Tore ausgebaut werden und es ging mit 13:9 in die Pause. 

Das erste Tor in Halbzeit 2 gehörte dem TSV und Stadtroda spielte weiter konzentriert. Beim 17:11 brach leider etwas der Spielfaden und es wurden auf Seite der Stadtrodaer unnötige Fehler im Angriff gemacht. Die Leichtigkeit war weg und der TSV leistete sich viel zu viele Ballverluste. Ronneburg nutzte dies aus und plötzlich stand es nur noch 17:14 für den TSV. Es kam doch etwas Unruhe auf aber es folgte eine starke Phase von Stadtroda bis zum 21:14. Alles sah nach einem deutlichen Erfolg aus, trotzdem kam Ronneburg nochmal auf 3 Tore heran (21:18). Stadtroda nahm eine weitere Auszeit und wechselte noch einmal durch. Es lief  wieder besser und durch schnelles Tempo und gute Angriffe wurden die Weichen auf Sieg gestellt. Stadtroda setzte sich 26:19 ab und Ronneburg hatte nichts mehr zuzusetzen. Das Spiel endete 28:21 für den TSV und der nächste Sieg war eingefahren. Eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft.

Stadtroda spielte mit: D. Katzenberger, J. Plagemann, M. Hundertmark (8 Tore ), P. Köhler ( 3 Tore ), L. Buglyo ( 1 Tor ), D. Kramer ( 1 Tor ), E. Mehler, M. Oels ( 2 Tore ), L. Wächter ( 2 Tore ), J. Wächter ( 6 Tore ), St. Hirte, R. Bauer ( 2 Tore ), M. Thiele ( 3 Tore )

 

Text: T. Hartrodt

HSG Oppurg/Krölpa – Flexi SG Hermsdorf/Stadtroda

28:47 (11:21)

Hoch favorisiert aber trotzdem höchst motiviert reiste die Spielgemeinschaft der Männlichen Handball A-Jugend aus Hermsdorf und Stadtroda zu ihrem Auswärtsspiel nach Krölpa. Auf dem Papier musste ein klarer Sieg für die Holzländer herausspringen, da man z.B:. das Hinspiel in eigener Halle mit 37:14 gewann. Ein ähnlicher Ausgang wurde allerdings aufgrund der speziellen Hallensituation in Krölpa nicht erwartet. Umso überraschender war dann der Spielverlauf.

 Die sogenannte Flexi SG fand sich schnell mit der kleinen Halle und dem Harzverbot zurecht und gestaltete sein Spielsystem effektiv um sodass einfache Tore über den Rückraum keine Seltenheit waren. So konnten die massigen Hermsdorfer Feldspieler allein, über die Halben und den Kreis, schon 36 Tore zum Erfolg beisteuern wobei die flinken rodschen Außenspieler in der schmalen Halle kaum eine Chance für einen Torjubel hatten.

Alles in Allem bot das gesamte Team, inklusive der Torhüter, einer Starken Leistung und gab das Spielgeschehen nie aus der eigenen Regie.

Mit einem 28:47 Erfolg läuteten die Holzländer nun also den Handballerischen Frühling ein in dem es am 9. März in Sömmerda, mit dem letzten Vorrundespiel weiter geht!

Paul Hempel, Anton Wenke, Paul Köhler (3), Marcus Wunderlich (6), Fritz Reis (13), Max Kunath (12), Konrad Steppeler (11), Janis Petrik (1), Pascal Leser (1)

 Text: Paul Köhler

 Protokoll