SSG Blankenhain – SG Wöllroda 3:0 (25:19, 25.20, 25:20)

 

Eine recht deutliche Schlappe kassierte die SG Wöllroda in Blankenhain gegen den Gastgeber. „Der Gegner war natürlich vom 3:0-Sieg gegen den VSV Jena gestärkt. Gleichzeitig mussten wir uns erst einmal auf die flache Halle einstellen.

Das war nicht leicht“ so Spielertrainer Alexander Simon. Blankenhain zog sofort davon, Wöllroda zeigte große Probleme in Feldabwehr und Annahme. Nur über die Aussenpositionen konnte der Gast angreifen, was Blankenhain schnell durchschaute und sich darauf einstellte. Bis zum ersten Satzverlust war es nur ein kurzer Weg. Gleiches Bild zeigte sich im zweiten Satz. Nur hin und wieder blitzte auf der Seite der SG einiges vom Können auf. Zu viele verschlagene Angriffe verhinderten den Satzgewinn. Erst im dritten Satz fand der Gast zum eigenen Spiel. Sehr variabel griff Wöllroda an, agierte in Abwehr und Block erfolgreich. Bis zum 20:20 spielten beide Teams auf hohem Niveau, die SSG musste mit zwei Auszeiten auf den hohen Druck reagieren. Letztlich zog Blankenhain jedoch davon, sicherte sich auch den dritten Satz.

 

SG Wöllroda – 1.VSV Jena 90 III 3:1 (25:23, 17:25, 26:24, 25:22)

Den Punktgleichen Tabellennachbarn wollte Wöllroda unbedingt bezwingen. Inzwischen zeigte sich die SG gut auf die Halle eingestellt. Zwar lag Wöllroda zwischenzeitlich mit vier Punkten zurück (9:13, 15:19), doch diese Tatsache beeindruckte das Team nicht. Richtig Druck machen konnte die SG fortan, so dass die Führung bald wechselte. Mit 25:23 ging der erste Satz an den Liganeuling. Da der VSV im zweiten Satz enorm stark auftrumpfte, reagierte Wöllroda nur noch, brachte eigene Aktionen nur selten zustande. Bis zum Spielstand von 8:11 hielt das Simon-Team die Partie noch offen, danach lief nichts mehr zusammen. Mit 17.25 verlor Wöllroda diesen Satz. Alexander Simon stellte das Team um, so dass die Annahme sicherer erfolgte, der Druck im Angriff Wirkung zeigte. Zu diesem Zeitpunkt war die Feldabwehr auf beiden Seiten das entscheidende Element. Den Satzball des VSV wehrte Wöllroda ab, drehte den Satz bis zum 26:24. Jetzt war das Wöllroda-Team ganz auf Sieg eingestellt. „Wir spielten auf den einzelnen Positionen sehr sicher und bauten uns schnell eine Fünf-Punkte-Führung auf“. Jena kämpfte jedoch weiter, so dass Wöllroda nicht einen Augenblick nachlassen konnte. „Der Gegner holte auf, doch auch wir blieben am Ball. Bis zum verdienten 25:22-Sieg kostete uns das Match viel Schweiß, doch wir haben den Sieg durchaus verdient!“ so Alexander Simon. (V.Hö.)