SG "Wöllroda" – SV 1949 Langenleuba-Niederhain 3:2 (25:22, 25:22, 22:25, 19:25, 15:13)

Zu Spielbeginn zeigte Wöllroda ein richtig starkes Volleyball-Spiel. Nach exakter Feldabwehr konnte der Gastgeber variabel angreifen, den Gegner gleichzeitig mit wirkungsvollen Blockaktionen unter Druck setzen. Zwischenzeitlich schwächelte die SG im Block, ließ den Gegner heran kommen. Erst zum Satzende funktionierte das Spiel entsprechend der Trainervorgaben (25:22). Im zweiten Satz fand Langenleuba besser zum Spiel, so dass sich ein hochklassiges Spiel entwickelte. Nach der 17:12-Führung verschlechterte sich die Annahme. Auf 21:21 kam der Gegner heran. Wöllroda konzentrierte sich nochmals, gewann diesen Satz (25:22). Den schnellen Spielgewinn vor Augen, spielte Wöllroda zunächst sehr stark, ließ im weiteren Verlauf jedoch unzählige Fehler zu. Langenleuba kam in Schwung, sicherte sich diesen Satz (22:25). Im vierten Satz schaute Wöllroda nur zu, zeigte auf keiner Position 100 Prozent Leistung. Auch dieser Satz ging verloren (19:25). Kampf bestimmte den letzten Satz. Beide Teams wollten jetzt unbedingt den Sieg. Harte Angriffe kennzeichneten die Szenerie. Letztlich setzte sich Wöllroda verdient mit 15:13 durch.

SG "Wöllroda" – HSV Weimar II 3:2 (25:16, 25:19, 16:25, 19:25, 21:19)

Gegen den Tabellennachbarn sollte es, nach fünf Sätzen in den Knochen, keinen Deut leichter werden. Maximal konzentriert spielte Wöllmisse. Ab dem 9:10 legte die SG richtig los, ließ die Muskeln spielen und kämpfte auf allen Positionen sehr stark und beeindruckte Weimar (25:16). Den ersten Satz nahm der Gastgeber als Vorbild, spielte exakt weiter. Bis zum 20:12. Weimar stellte um, kämpfte sich heran. Dennoch gewann die SG mit 25:19. Die Umstellung im HSV-Team machte sich jetzt richtig bemerkbar. Besonders die gegnerische Feldabwehr funktionierte besser, womit Wöllroda in die Defensive gedrängt wurde. Die Konzentration lies nach, die Fehler mehrten sich. Ungenaues Spiel und verschlagene Angriffe sorgten für den Satzverlust (16:25). Ähnlich dem dritten Satz, behielt Weimar auch jetzt die Fäden in der Hand. Zu viel Eigenfehler, wie verschlagene Angriffe, kennzeichneten das Spiel. Gegen Satzende bäumte sich Wöllroda auf, holte noch einige Punkte auf – doch zu spät (19:25). Erst jetzt spielte Wöllroda wieder mit Maximalleistung – hoch konzentriert. Beim 5:2 nahm Weimar seine erste Auszeit, kämpfte sich auf 8:8 heran, schien eine Erfolgssträhne zu haben (Glück in Angriff und Block). Beim 12:14 wehrte Wöllroda die ersten Satzbälle ab, zeigte Kampfgeist und drehte letztlich die Partie. Mit 21:19 gewann die SG dieses Match.