Zaghafter TSV verliert gegen LSV Ziegelheim 12:15 (7:6)



Im ersten Heimspiel der Saison startete der TSV Stadtroda sehr zögerlich in die Begegnung gegen den LSV Ziegelheim. Von beiden Seiten war es eher ein vorsichtiges Abtasten zu Beginn der Partie, ehe der erste Treffer durch die Gastgeber erzielt wurde. Doch der LSV Ziegelheim hatte die passende Antwort darauf und konnte ausgleichen. Der Gastgeber agierte im Angriff einfach zu statisch, ohne jeglichen Druck auf die Abwehr der Gäste und ohne viel Tempo. Auch die diversen Umstellungen brachten nur in der Abwehr den gewünschten Erfolg. So schleppte sich die Begegnung durch die gesamte erste Halbzeit, ohne das sich eine der beiden Mannschaften entscheidend Absetzen konnte. In die Pause ging es mit einer knappen 7:6 Führung für den TSV Stadtroda.


In der Halbzeitansprache wurde an die Stärken und Trainingsinhalte des TSV appelliert, die Angriffe schnell mit sicheren Pässen nach vorn zu tragen und mit einfachen Toren abzuschließen. Doch auch mit dem Wiederanpfiff änderte sich wenig an der Spielweise aus der ersten Halbzeit. Die Vorgaben wurden nur halbherzig umgesetzt und zu wenig Verantwortung im Angriff übernommen. Nur magere 5 Tore in der 2. Halbzeit spiegeln leider die technischen Fehler in der Vorwärtsbewegung sowie einen unkonzentrierten Abschluss wieder. Positiv hervorzuheben ist kämpferische Einstellung und die Abwehrleistung des TSV Stadtroda, in der beherzt zugegriffen und der ein oder andere Fehler der Gäste erzwungen wurde. Der LSV Ziegelheim wusste in den entscheidenden Phasen in Überzahl zu überzeugen und das Spiel 12:15 für sich zu entscheiden. Mit mehr Mut und Entschlossenheit im Angriff wäre für den TSV Stadtroda durchaus ein anderes Ergebnis möglich gewesen.

Zusammenfassend braucht es eben noch ein wenig Zeit und Geduld ehe sich die Mannschaft aufeinander eingespielt und gefunden hat. Abläufe und das Zusammenspiel müssen sich eben erst noch finden sowie Führungsspieler heraus entwickeln. Zu loben ist die Moral der Mädels, sich zu keinem Zeitpunkt im Spiel aufzugeben und für einander zu kämpfen. Auch dieses Spiel hat wieder einmal gezeigt, dass das Potential vorhanden ist, mit zunehmender Erfahrung auch erfolgreich zusammen zu spielen.

Scharlock, Rösler – Mikolajczak (4), Mohorn, Opitz (7/1), Bergner, Schmitz (1), Erbse, Prskal, Schröder, Nöckler, Bolten, Döpel