Durchwachsene Leistung führt dennoch zu deutlichem Erfolg

 

Nach dem in der Vorwoche die Meisterschaft vorzeitig durch eine sehr enge Interpretation der Regeln abseits vom Spielfeld entschieden wurde, wollte man in dieser Woche demonstrieren, dass gerade im Sport Entscheidungen auf faire Weise im sportlichen Vergleich gegeneinander zu fällen sind. Auch in der Partie gegen Dingelstädt fehlten mit Opitz, Schapp und Scharlock wichtige Stammkräfte. Um auf Alternativen zum Auswechseln zurückgreifen zu können, wurde die Mannschaft mit Spielerinnen der D-Jugend aufgefüllt, die ihre Aufgabe glänzend meisterten.

Die Mädels starteten aufgrund der ungewohnten Konstellation sehr nervös in die Begegnung und so war es Dingelstädt, die per Strafwurf 0:1 in Führung gingen. Postwendend glich Stadtroda aus. Doch auch darauf wusste der Gegner wieder die richtige Antwort. Der Spielaufbau der Mädels war in der Anfangsphase sehr stockend und durch zahlreiche Technikregel- und Abspielfehler geprägt, sodass man sich erst im weiteren Spielverlauf zum 9:3 absetzen konnte. Zu statisch und ideenlos wurden die Angriffe vorgetragen, obwohl man genau wusste, dass man nur mit viel Laufbereitschaft die offensive Abwehr überwinden kann. Auch in der Abwehr wusste man teilweise nicht zu gefallen. Gerade mit den Anspielen an den Kreis hatten die Mädels zusehends ihre Probleme, sodass von der gewohnten 5:1 auf eine 6:0 Abwehr umgestellt wurde. Doch mit zunehmender Spielzeit agierten die Mädels in ihren Aktionen immer selbstbewusster, jedoch wurde auch in dieser Phase noch die ein oder andere Chance zu viel liegen gelassen. Mit dem vorentscheidenden Halbzeitstand von 18:6 ging es in die Pause.

Mit dem Wiederanpfiff wollten sich die Mädels des TSV noch einmal steigern und überzeugten phasenweise durch Lauffreude und Spielwitz. In einzelnen Szenen zeigten sie dann doch auch noch ihr schnelles Konterspiel. So wurde der Vorsprung über die Stationen 22:10, 31:14 und 34:15 weiter ausgebaut und der Gegner konnte dem nicht mehr viel entgegensetzen. Zu stark dominierten die Stadtrodaer Mädels das Spielgeschehen, obwohl auch im zweiten Spielabschnitt reihenweise Chancen ungenutzt blieben. Am Ende gewinnt der TSV Stadtroda verdient 38:15, wobei J. Tänzer mit 21 Toren wieder einmal herausragte. Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass sich die jungen Spielerinnen weiterhin so gut integrieren und zunehmend mehr Verantwortung übernehmen.

 

Rösler – Tänzer (21/2), Mehler (7), Dyroff (7), Geier (3), Döpel, Mohorn, Schmitz, Nöckler, Bolten