SG Stadtroda/Wölmisse zeigt am zweiten Spieltag Lerneffekte. Das Ende verläuft jedoch unnötig knapp. SV Wöllmisse – TSV 1896 Wildenbörten 3:0 (25:20, 25:22, 26:24)

 

Wie verwandelt startete die SG in den zweiten Spieltag. Die Angriffe erfolgten über alle Positionen, auch über die Mitte, erfolgreich. Da der Gastgeber so unbeschwert aufspielte, war schnell der erste Satzgewinn erkämpft. Wildenbörten gelang es nicht, Paroli zu bieten. Deutlich besser eingestellt zeigte sich der Gegner im zweiten Satz. Auf der Aussenposition stand der Wildenbörtener Block, so dass die SG seltener durch kam. Zu durchschaubar agierte die SG, hielt die knappe Führung nur bis zum 8:8. Mit 11:13 lag der Gastgeber zwischenzeitlich zurück. Ein Monsterblock wendete das Blatt (13:13). Fortan zeigte die SG weniger Abstimmungsprobleme zwischen Zuspieler und Angreifer. Bis zum 25:22-Sieg war es ein schweres Stück Weg. Immer mehr Fehler im letzten Satz – auf beiden Seiten – ließen den guten Spielfluss der vorherigen Sätze vermissen. Dem 1:5 Rückstand erfolgte die Ernüchterung.
Mühevoll kämpfte sich die SG zum 9:9 heran. Mehrere starke Angriffs- und Blockaktionen sorgten für eine 14:9-Führung. Über die Stationen von 20:15, 20:18, 24:20 zeigten beide Teams extrem unterschiedliche Leistungen. Nachdem Christian Schmidtke den ersten Satzball verschlug, musste die SG bangen, doch 26:24 holte der Gastgeber letztlich das Match nach Hause. (VHÖ)