TT: Sieben Siege in Serie: TSV III dreht verloren geglaubte Partie

Deutlich zurückgelegen, geschlossen gekämpft und den Favoriten noch bezwungen: Die dritte Mannschaft des TSV Stadtroda 1890 e.V. hat gegen die WSG Lobeda II einen bemerkenswerten 8:5-Heimsieg gefeiert. Am 5. November bewies das Team in der 2. Kreisliga Jena große Moral. Nach einem 2:5-Rückstand gewann Stadtroda sämtliche verbleibenden Einzel und belohnte sich für eine starke Aufholjagd. Dabei steuerten alle vier Spieler wichtige Punkte zum Erfolg bei.

Lobeda setzt sich früh ab

Der Auftakt verlief zunächst ausgeglichen. Volker Lorenz und Axel Müller mussten sich im Doppel mit 1:3 geschlagen geben. Toni Böswetter und Tim Freitag hielten dagegen: Gegen Nestler und Meinig erkämpften sie einen Fünfsatzsieg. Mit 11:9 im entscheidenden Durchgang sicherten sie den ersten Stadtrodaer Punkt.

Böswetter/Freitag im Doppel gegen Meinig/Nestler.

In den Einzeln übernahmen jedoch die Gäste das Kommando. Lorenz unterlag Otto in drei Sätzen. Auch Freitag blieb gegen Nestler ohne Satzgewinn, wobei der dritte Durchgang erst mit 15:17 verloren ging. Böswetter musste anschließend Meinig nach vier Sätzen gratulieren. Lobeda führte mit 4:1 und hatte sich früh einen deutlichen Vorsprung erspielt.

Müller stemmte sich gegen den Lauf der Gäste. Gegen Bohl behauptete er sich über fünf Sätze und verkürzte auf 2:4. Doch nach Lorenz’ Niederlage gegen Nestler lag Stadtroda erneut mit drei Punkten zurück. Beim 2:5 sprach vieles für den favorisierten Gast.

Freitag gibt den Startschuss zur Aufholjagd

Was folgte, war eine geschlossene Antwort des TSV. Freitag lag gegen Otto bereits mit 0:2 Sätzen zurück. Mit 13:11 hielt er sich im Spiel, gewann den vierten Durchgang mit 11:7 und erzwang den Entscheidungssatz. Dort behielt er mit 15:13 knapp die Oberhand. Statt eines weiteren Rückschlags stand der Anschluss zum 3:5.

Böswetter legte gegen Bohl nach. Auch diese Begegnung ging über die volle Distanz – erneut mit dem besseren Ende für Stadtroda. Müller sorgte anschließend gegen Meinig mit einem 3:1-Erfolg für den Ausgleich.

Aus dem klaren Rückstand war ein 5:5 geworden. Drei Einzelsiege nacheinander hatten die Begegnung wieder geöffnet. Nun bot sich dem TSV die Chance, die Aufholjagd mit einem Heimsieg zu vollenden.

Stadtroda lässt keinen Punkt mehr liegen

Böswetter traf anschließend auf Nestler. Wieder fiel die Entscheidung im fünften Satz. Der Stadtrodaer gewann den letzten Durchgang mit 11:7 und brachte seine Mannschaft erstmals an diesem Abend in Führung.

Lorenz baute den Vorsprung aus. Gegen Bohl ließ er sich durch den verlorenen zweiten Satz nicht aufhalten und setzte sich mit 3:1 durch. Damit hatte der TSV beim 7:5 bereits einen Mannschaftspunkt sicher.

Freitag machte gegen Meinig den Sieg perfekt. Mit 11:6, 11:5, 7:11 und 11:7 holte er den achten Punkt. Müller musste zu seinem letzten Einzel nicht mehr antreten.

Das siegreiche Team!

Dieser Erfolg war eine Mannschaftsleistung: Freitag, Böswetter und Müller gewannen jeweils zwei Einzel, Lorenz steuerte einen weiteren Einzelsieg bei. Zusammen mit dem Doppelpunkt ergab das einen verdienten Heimsieg gegen den Favoriten – erkämpft durch sieben Einzelerfolge in Serie.

Endergebnis: TSV Stadtroda III – WSG Lobeda II 8:5

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